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Eine kurze Geschichte, denn der Olivenbaum ist eigentlich asiatischen Ursprungs, auch wenn er heute mit Griechenland und den Mittelmeerländern in direkte Verbindung gebracht wird:
Als die Götter des Olymps sich um die Vorherrschaft der Halbinsel Attika bewarben, traten die Göttin Athena und der Meeresgott Poseidon gegeneinander an. Poseidon liess auf einem Fels einen Salzquell entspringen und Athena pflanzte einen Olivenbaum. Die Götter, von der Vielseitigkeit und Schönheit des Olivenbaums bezaubert sprachen die Vorherrschaft der Göttin Athena zu. Damit war der Grundstein der Stadt Athen gelegt und die Verbreitung der Olive als Baum der Götter. Nicht nur die Olive als Frucht erfreute sich grosser Beliebtheit, auch das daraus gewonnene Olivenöl für Speisen und die Weiterverarbeitung des Öls zu Cremes, Seife und Badezusätzen wussten bald nicht nur die Götter zu schätzen. Hera becircte ihren Zeus indem sie sich mit Olivenöl eincremte. Und auch heute wird das Öl als Basis für viele Kosmetikartikel verwendet. Das Holz der vielseitigen Olive wird zu Haushaltsartikeln und Schmuckobjekten verarbeitet und auch Künstler arbeiten gern mit dem Olivenholz wegen seiner einmaligen Maserung. In den simpelsten Fällen kann es auch noch als Brennholz verwendet werden. Die Olivenblätter dienen den Ziegen und Schafen als Grünfutter, denn die Olive ist immergrün. Die einzelnen silbrig -grünen Blätter wurden im Winter am Silvesterabend ins Feuer geworfen und jedes Blatt stand für einen Wunsch und eine Fürbitte für das kommende Jahr.
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