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Thassos

Auserwählte Insel des Phöniziers Thassos der gesandt durch seinen Vater Aginoras , auf der Suche nach seiner Schwester Europa ,

(entführt durch Zeus ), zwar nicht seine Schwester aber dafür diese Insel fand.

 Ü b e r d e m M e e r

Mein Vogel über dem Meer
lass mich auf deinen Schwingen gleiten
eintauchen in Wolken
berühren die Wellen
schweben in Lüften
atmen das Blau
bebende fließende Luft
über dem Meer –
hoch hinaus
und glücklich sein

Alle Gedichte auf diesen Seiten sind von
Maike Leibl. Es gibt mehrere Gedichtbände
von ihr, nicht nur über Thassos.
Bei Interesse bitte mailen
.

I n s e l i m S ü d e n

Leben auf einer Insel
schweben auf Wellengeglitzer
tauchen ins Blau vom Meer
trinken den Kuss auf der Bank

Sterne am Himmel der Nacht
klirrende Kälte beißt Atem
Wärme der Hand in Hand
summende Seele im Bauch

Glück einer Liebe im Süden
Wind auf gefrorenem Stein
Sonne so hell wie die Augen
Licht in geborgener Hand
 

Lass uns tanzen
lass uns lieben
trinken den glitzernden Wein
Komm und küss mich
komm und sing mit
Klänge der Insel im Mee
r

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Als nördlichste Insel der Ägäis, fast kreisrund mit 378 km² Grundfläche, eine der grünsten Inseln Griechenlands. 16000 Einwohner tummeln sich außerhalb der Saison in zahlreichen kleinen Orten und Plätzen. Der kleinste Ort hat 15 Einwohner im Winter. Im Sommer kommen durch die Besucher wieder Abwechslung und Anregungen in das Leben der Insulaner.

Thassos ist auch als Insel der Sirenen bekannt. Diese waren Vogelähnliche Wesen mit Frauenköpfen, die an den Ufern auf die vorbeifahrenden Schiffe warteten. Mit ihren zauberhaften Gesängen, lockten sie die Seefahrer an Land. Die Seeleute vergassen dann ihr eigentliches Ziel oder ihren Auftrag und blieben auf der Insel.

Die griechische Mythologie besagt, dass es auch Odysseus so erging und er nur durch eine List nicht auf der Insel verblieb. Er war neugierig und wollte unbedingt dem sagenumwobenen Gesang der Sirenen zuhören. So wies er seine Seeleute an ihn am Mast des Schiffes festzubinden. Sie selbst mussten sich die Ohren mit Wachs zustopfen. Und wie auch immer er sich gebärden würde, sollte man ihn erst wieder befreien, wenn sie aus dem Inselbereich heraus gesegelt waren. So konnte Odysseus den Klängen der Sirenen lauschen und wurde dennoch nicht von ihnen auf die Insel gelockt.

Thassos ist noch immer die Insel der Sirenen! Es bleibt für viele Besucher ein Rätsel, warum gerade diese in Insel vielen das Gefühl vermittelt `nach Hause zu kommen ` !Und Jahr für Jahr wächst die Gruppe der Thassos Fans!

Eine asphaltierte Straße führt mit knapp 100 km um die Insel herum. Einige asphaltierte Straßen führen in die größten Bergdörfer wie Theologos, Maries und Kazaviti. In den Bergen selbst gibt es nur Sandpisten und Schotterwege. Daher sollte man sie nicht mit den kleinen Mietwagen fahren, denn der Unterboden der Fahrzeuge ist nicht mitversichert. Was bedeutet, dass man einen Auspuff oder einen platten Reifen schon selbst zahlen muss. Mit einem Jeep fühlt man sich in den Bergen deutlich sicherer. Kastro sollte man besuchen und es gibt viele Wege an dieses Ziel, manche sind sehr abenteuerlich ;-) .

Doch auch die Vielseitigkeit der Strände ist erwähnenswert. Der Besucher findet Naturstrände, Sandstrände und steinigere Strände. Felsbuchten und Gebiete in denen Pinien und Olivenbäume fast bis ans Meer wachsen und somit natürlichen Schatten spenden.